Informatik – Was ist Informatik?

Fällt der Begriff Informatik, so denken die meisten Menschen sofort an ihren Computer. Dabei steckt diese noch recht junge Wissenschaft heutzutage in vielen alltäglichen Gegenständen.

Unsere Smartphones, unsere Autos aber auch moderne Küchengeräte wie die Mikrowelle oder die Spülmaschine sind Produkte dieser modernen Wissenschaft. Doch was bezeichnet der Begriff Informatik genau?

Der Begriff Informatik ist eine Kombination aus den Wörtern „Information“ und „Mathematik“ bzw. „Automatik“. Die Informatik ist demnach als Wissenschaft zu bezeichnen, die sich mit der automatischen Verarbeitung von Informationen befasst, die vor allem auf digitalen Rechnern stattfindet.

Die Informatik von heute wird komplexer

Die Informatik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und die Technik dazu entwickelt sich rasant weiter. Stets kommen neue Innovationen und Programme auf den Markt, die im privaten oder Berufsleben nützlich sind.

Durch den großen Anteil, den Computer und damit verbunden die Informationstechnik bzw. Informatik an unserem Leben haben, sollte man sich zumindest mit den Grundlagen auseinandersetzen – denn dieses Wissen ist auf vielen Ebenen hilfreich.

Umgang mit Apps und Geräten

So helfen Softwarekenntnisse dabei, mit Apps und Programmen intuitiv besser umzugehen. Oft werden praktische Tools nicht genutzt, weil man nicht weiß, wie sie funktionieren. Wer den Aufbau der meisten Anwendungen aber erstmal verstanden hat, kann sie im Alltag effektiver nutzen und braucht nicht lange, um sich in neue Programme einzufinden.

Dennoch klappt bei der Installation oder Verwendung neuer Software nicht immer alles auf Anhieb. Die meisten Anwendungen und Geräte geben im Fehlerfall mittlerweile eine Meldung, die auch für Laien verständlich ist, beispielsweise über fehlende Verweise oder inkorrekte Eingaben.


Wer weiß, wie Software auf einem Gerät abgelegt oder ausgeführt wird, und wie sie intern aufgebaut ist, kann kleine und große Probleme selbst lösen. Das spart Zeit und gegebenenfalls auch das Geld für einen Spezialisten.

Informatik – Hardware- und technische Kenntnisse sind wichtig

Beim Kauf eines neuen Laptops oder Handys sollte man wissen, wie Hardware aufgebaut ist, und einige Fachbegriffe kennen. Im Handel oder Online-Shop gibt es nämlich ein breites Angebot an Geräten mit unterschiedlichen Eigenschaften in verschiedenen Preisklassen.

Begriffe wie RAM und SSD zu verstehen und die Größenordnungen des Festplattenspeichers oder die Leistung des Prozessors einschätzen zu können, hilft, nicht den Überblick zu verlieren und ein geeignetes Modell zu finden. Mit dem richtigen Fachwissen kann man sogar eigene Anpassungen vornehmen und sich einen Computer nach Bedarf zusammenstellen.

Mathematik und logisches Denken – die Grundpfeiler der Informatik

Soft- und Hardwarekenntnisse sind grundsätzlich hilfreich für den Umgang mit Geräten, Apps und Programmen. Zusätzlich kann man sich auch Basiswissen zu Datenstrukturen, Algorithmen und der Implementierung von Software aneignen.

Die Informatik ist nämlich eng mit Gebieten wie Logik, Physik und Mathematik verbunden. Wer informatisch denkt, der denkt strukturiert.

Die Auseinandersetzung mit der theoretischen Informatik – beispielsweise durch das Nachvollziehen einfacher Anweisungsreihenfolgen oder komplexer Algorithmen – hält fit im Kopf und schult das logische Denken.

Auf der anderen Seite kann Wissen aus der praktischen Informatik, unter anderem wie man eine Kommandozeile bedient oder ein Skript oder Programm selbst schreibt, den Alltag erleichtern. Kleine Aufgaben lassen sich automatisieren und man ist nicht mehr darauf angewiesen, dass es ein Produkt oder Programm bereits gibt – was man braucht, implementiert man selbst.

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