Handheld – Handheld-PC

Ein Handheld-PC ist ein Oberbegriff für eine Gattung von Kleinstcomputern, die in einer Hand gehalten werden können. Handhelds sind meist etwas größer als Organizer oder Palmtops und haben neben den üblichen Funktionen, wie Terminkalender, Adress- und Telefondatenbank, Notizbuch und Aufgabenlisten, einen Internetzugang, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Multimedia-Player und mehr.

Über Kabel, Infrarotschnittstelle (IrDA) oder Mobilfunkmodems ist der Datenaustausch mit stationären Computern oder dem Internet möglich. Weitere Funktionen können Fax-, E-Mail-Anwendungen und MP3-Player sein. Handheld-PCs haben heute normalerweise nur noch wenige Tasten für die wichtigsten Funktionen. Darüber hinaus erfolgt die Dateneingabe über einen Stift (und Handschriftenerkennung), einen Touchscreen oder über kleine, ausfaltbare Tastaturen.

Als Betriebssystem für einen Handheld kommen entweder herstellerspezifische Lösungen wie zum Beispiel PalmOS, WindowsCE oder die aktuelle Version Windows for Pocket PC (Windows Powered) zum Einsatz. Außerdem werden spezielle Prozessoren mit bis zu 200 MHz verwendet. Auf eine Festplatte muss verzichtet werden. Abhilfe schaffen der installierte ROM- und RAM-Speicher sowie Steckplätze für Speicherkarten. Handhelds werden auch als Personal Digital Assistant (PDA) bezeichnet.

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