Ursprung der Informatik – Historischer Ablauf der Informatik

Am Anfang der Informatik stand die Mathematik, deren Wunsch darin bestand, Berechnungen automatisch durchzuführen. Das würde Zeit sparen und die Arbeit der Mathematiker einfacher gestalten. Deswegen sind bereits einfache Rechenhilfen wie der Abakus und der Rechenschieber als Wurzel der Informatik zu verstehen.

Die Boolesche Algebra, die der Mathematiker und Logiker George Bool begründete, ist die Grundlage der ersten Rechnersysteme und findet auch heute noch Anwendung, zum Beispiel im Bereich der Softwareprogrammierung. Eines der wichtigsten Rechnermodelle lieferte außerdem Alan Turing mit seiner im Jahre 1937 vorgestellten Turingmaschine.

Die Vorläufer unserer heutigen Computer waren einfache Rechenmaschinen, wie sie unter anderem von Leibniz entwickelt wurden. Zunächst basierten diese Maschinen auf einer rein mechanischen Funktion unter Verwendung von ineinandergreifenden Zahnrädern. Der spätere Einsatz eines Lochkartensystems erlaubte einen ersten kommerziellen Vertrieb.

Im Jahre 1937 entwickelte Konrad Zuse einen ersten Rechner, der unserem heutigen Computer noch nicht besonders ähnlich sieht. Auch diese Maschine war eine mechanische Realisierung. Als bahnbrechend lässt sich hingegen Zuses Z3 bezeichnen. Hier kamen zum ersten Mal in der Geschichte der Informatik elektrische Relais zum Einsatz und der erste frei programmierbare Digitalrechner war geboren.

Die Entwicklung von Rechnern bzw. Computern verlagerte sich ab 1944 vor allem in die USA, wo die heutige technische Entwicklung rasant voranschreitet. Diese konzentriert sich vor allem darauf, die Geräte für den Endbenutzer handlicher zu gestalten und eine höhere Leistung der einzelnen Komponente zu erreichen.

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